Kategorie: Innovation


Meist gelesen

1. Januar 2016 - 12:47 Uhr

Und hier ist die Hitliste 2015 der meist gelesenen Beiträge.

Es geht immer wieder um Wandel, Veränderung und:
Wie können wir damit umgehen?
• als einzelner, in Gruppen, in Unternehmen?
• als Mitarbeiter, Manager, Führungskraft?

Klar ist: Unsere Welt ist im Umbruch. Gesellschaft und Wirtschaft befindet sich in einer historischen Umwälzung. Dies ist nur in Teilen erfassbar.

Die meist gelesenen Kategorien 2015:

1. VUCA

2. Dicke Luft kostet Geld

3. Weltwirtschaft

4. Veränderung

5. Strategie

Meist gelesene Einzelbeiträge

1. Gescheiterte Projekte

2. Lernen lernen

3. Seltsame Sache: Change Projekte- ein Gastbeitrag von Klaus Schopka

4. Change

5. Zwei Welten der Manager

Ihnen allen ein herzliches Danke schön für das Interesse und die anregenden Diskussionen!
Für 2016 wünsche ich alles Gute!

Thomas Stiegler

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März im Rückblick

31. März 2015 - 20:22 Uhr

Das sind die meist gelesenen Beiträge im jeweiligen März

2015

Lernen lernen

2014

Ein Wert, ein Wort: 50 Milliarden für Facebook- wo aber bleibt die Transparenz?

2013

Keine Panik

2012

Innovation- interessanter Artikel in der New York Times

2011

Cloud Computing: Sind Sie reif für die Wolke?

2010

Nachtrag zur Cebit

Thomas Stiegler

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Lernen lernen

20. Februar 2015 - 18:48 Uhr

Haben Sie Kindern zugesehen?
Haben Sie gesehen wie tapsig sie sich in unserer Welt bewegen, gucken, greifen, versuchen zu begreifen, Fehler machen und es erneut versuchen?
Haben sie gesehen wie diese kleinen Geschöpfe hinfallen und wieder aufstehen, immer wieder hinfallen und Aufstehen?
Haben Sie verfolgt und begleitet, wie die Kleinen probieren, versuchen und lernen und ihren Weg in einer komplexen Welt finden, mit Ausdauer und Optimismus?

Und dann schauen Sie in Unternehmen hinein- tragischer Szenenwechsel!
Die Veränderung, der Wandel die Umbrüche: nicht zu leugnen.
Die Verharrungskräfte auch nicht.
Vieles bleibt beim Alten. Viele verweigern sich Anpassungen
Viele Verweigern sich Neuem- starr und stur. So als ob Zukunft nicht gestaltbar wäre, so als uns die Möglichkeiten zur Veränderung fehlen würden.
Lernen ist gefragt!
Ist uns die Fähigkeit abhandengekommen Probleme zu lösen, Probleme als Chance zu begreifen und zu lernen?
Ist uns die Fähigkeit abhandengekommen Lösungsstrategien zu entwickeln, aus Fehlern zu lernen.
Ist Management, Mitarbeitern und somit Firmen die Fähigkeit abhandengekommen sich den Herausforderungen zu stellen?
Wenn ja, warum?
Anschauen, Ideen entwickeln, versuchen und probieren, Ergebnisse und Resultate anschauen, nochmal versuchen- das ist nicht kompliziert.
Ist es Konzeptversagen? Ist es Umsetzungsversagen? Managementversagen?
Soweit sind wir noch nicht.
Da läuft etwas schief! Was aber ist es? Oftmals glaube ich eine Schwere zu erkennen. Verhärmt und verletzt bewegen wir uns durch die Welt. Wie sonst sind die täglichen Mobbings im Berufsleben zu interpretieren? Sind wir immunisiert gegen Wandel und Veränderung, wenn es uns und unser Umfeld betrifft?
Verspielen wir so unsere Zukunft, verängstigt, scheu und verzagt? Simple Ratschläge helfen nicht weiter und mit einfachen „How to Do“- Regeln lässt sich das sicherlich nicht knacken.

Eine pessimistische Sicht? Nein ganz und gar nicht: eher schon der Startpunkt von Veränderungen, von Entwicklungen, von Erneuerungen. Vielleicht sollten wir tapsig durch die Welt laufen, probieren, neues wagen, hinfallen und wieder aufstehen, eins ums andere mal?
Was halten Sie davon?

Thomas Stiegler

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Aktionismusrad des Hamsters- Alternativen?

1. April 2013 - 16:09 Uhr

Eine Empfehlung

Paralysiert, unfähig zum Handeln. Aber unreflektiertes und zielloses Tun. Beste Grüße aus dem Aktionismusrad des Hamsters. Am Rad drehen als Ersatz für zielgerichtete Aktivität -das ist die tägliche Praxis in vielen Unternehmen. Richtig? Zukunftsfähige Entwicklungen sehen anders aus.

Was ist da los? Komplexität und Unsicherheit, eine Welt mit Umbrüchen und Umwuchtungen macht Angst. Angst lähmt. Da hilft ein althergebrachtes Managementverständnis nicht. Herausforderungen dieser Welt mit „Comand and Control“- Konzepten aus dem letzten Jahrhundert bewältigen? Sicherlich nicht! Immer effizienter, performanter und effektiver? Aber wie? Immer mehr Daten und Analysen? Mit welchem Ziel? Fakten, Fakten, Fakten! Auch das mehr an Fakten und Interpretationen hilft oftmals nicht. Der größte Fehler ist so Manches mal, Fehler vermeiden zu wollen. Vertrauen ins Gelingen lässt sich nicht durch Regeln ersetzen. Verregelung und Entmündigung als Konzepte in einer komplexen Welt- Erfolg versprechend? Dienst nach Vorschrift und Handbuch unterm Arm? Mit Altbewährtem, Vorgehensmodellen des letzten Jahrhunderts in einer Welt von Umbrüchen Erfolge erzielen- wie soll das funktionieren? Dynamik sieht anders aus.
Wie aber soll einen Mitarbeiter, Abteilungsleiter, Manager, ganze Organisationen, mit all den Umbrüchen fertig werden? Wie soll und kann erfolgreiches navigieren „funktionieren“?

Sind da nicht Ansätze jenseits eines „Höher, Schneller, Besser“ gefordert? Ansätze, die althergebrachtes Management in Frage stellt? Helfen da vielleicht auch Ansätze die sich mit Persönlichkeit und Persönlichkeitsentwicklung befassen?

Vor derartigen Überlegungen habe ich das Buch „Ihre Persönlichkeit“ von Christian Christ gelesen.

Kein Management Buch, jedoch ein Buch für Mitarbeiter und Manager, die Selbstreflektion als einen Schritt ihres Lebens sehen- und Leben ist privat und beruflich. Ein unkonventionelles, gut lesbares Buch, mit einer Reihe von Denkanstössen.

Meine Empfehlung: Lesen!

Thomas Stiegler

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Kampf der Giganten- nächste Runde

17. Juni 2012 - 20:50 Uhr

Gerüchte, oder mehr?
Digitimes berichtete am 8. Juni von Plänen Microsofts einen eigenen Tablet PC zu vermarkten. Am gleichen Tag griff TechCrunch dieses Thema auf . Also: Wieder ein “strategischer Move” eines Giganten?
Die New York Times erwartet am kommenden Montag mehr zum Thema “Microsoft Is Expected to Introduce a Tablet” .
Geht der “Kampf der Giganten” in eine neue Runde?

Thomas Stiegler

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Innovation: Erfolgsmessung erforderlich

11. März 2012 - 13:35 Uhr

Wer nicht innoviert, stirbt. Oder sanfter formuliert: Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. (1)
Also: Innovationen sind der wesentliche Schlüssel zum Erfolg in einer sich immer schneller wandelnden Welt. Und das sich der Wandel beschleunigt ist offensichtlich (2). Da liegt es nahe, entsprechende Programme und strategische Initiativen aufzusetzen, die Taktrate zu erhöhen und Ergebnisse zu messen. Aber wie?
Phil McKinney, bis vor kurzem CTO der „Personal Systems Group“ von HP sieht sechs Indikatoren von zentraler Bedeutung, um den Erfolg von Innovation zu messen. Darunter sind so bekannte Indikatoren wie Forschungs- und Entwicklungsaufwand in Prozent des Umsatzes und Umsatzanteil von Neuprodukten am Gesamtumsatz.

Eine Warnung an alle Controller und Kostenrechner: Innovationen kaputt zu controllen ist ein Leichtes. Chancen und Risiken liegen naturbedingt nahe zusammen. Eine ROI Orientierung, die zu früh als Filter dient, behindert und verhindert Innovationen. Gelassenheit ist angesagt.
Und: Die beste Innovationsinitiative, die beste Innovationsstrategie und das beste Messsystem wird den gewünschten Erfolg nicht erbringen, wenn Klima und Kultur im Unternehmen Neuerungen und Wandel im Wege stehen.

Thomas Stiegler

(1) So habe ich in meinem Beitrag „Einschub Innovation“ …
Am 28.04.2011. argumentiert. )
(2) Siehe hierzu Change aber auch aber auch meinen Blogbeitrag am 24.11.2010
(3) Phil McKinney :„Over the years, I’ve tried every combination of metrics you can think of when it comes to measuring the impact on an organization from their investment in innovation. Below are the 6 metrics that I found most useful to measure innovation success. My advice is to use them as a set and don’t cherry pick one or two.“

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Und wieder: Kampf der Giganten

26. Februar 2012 - 20:09 Uhr

Fast euphorisch mutet der Beitrag im Hightech Blog Techcrunch an. Entsteht durch die von vielen belächelte Zusammenarbeit von Nokia und Microsoft eine Alternative zu Apples iPhone und den Android Phones diverser Hersteller?

Welcome back- Nokia, so der Titel des Blogbeitrages.

Der Kampf um die Vorherrschaft im mobilen Internet ist noch lange nicht entschieden. Zu groß sind die Gewinnchancen, als dass einer der Großen dieses Feld einem Wettbewerber kampflos überlassen würde.
Die Waffe: Innovationen- zum Vorteil der Nutzer. Und da mischen Microsoft und Nokia mit. Gelingt Nokia durch den Schulterschluss mit Microsoft das Comeback. Schafft Microsoft mit der Windows Plattform den Durchbruch in der mobilen Welt?

Thomas Stiegler

Zum Weiterlesen im Blog

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Kampf der Giganten

13. Februar 2012 - 07:14 Uhr

Jetzt kommt Google mit Neuem um´s Eck. Die New York Times berichtet: “Google is developing a home entertainment device, according to people with knowledge of the company’s plans, in a move that would bring it more broadly into consumer electronics.“ Der strategische Kontext scheint klar: “Google’s larger goal, a person closely tied to the project said, was to connect everything in the home to the Internet, including light bulbs, speakers and TV sets”, so die New York Times.

Auf der Cebit wird dieser weitere Schachzug im Kampf der Giganten die Gespräche beflügeln, zeigt es doch, dass Google nach dem Einstieg in den Hardware Mobilitätsmarkt (Motorola) weiteres vor hat. Wie weit sich Google in Hardwarewelten tatsächlich begeben wird, werden wir sehen. Und ebenso werden wir sehen, ob diese strategisch motivierten Schritte Erfolg bringen.

Klar ist: Es geht Google um nicht weniger als um den Aus und Aufbau eines Ecosystems. Ziel: Gewinne in riesigen Zukunftsmärkten in und um´s Internet. Es ist ein klarer Angriff auf Amazon und Apple. Diese beiden haben bereits vor geraumer Zeit ihre Reichweite ausgedehnt:
„ Amazon, which began as a retailer, now makes reading devices. Apple, which originally produced only hardware, now sells content.“, so die New York Times.

Produkt und Serviceinnovationen, Innovationen von Geschäftsmodellen, Wachstum aber auch Schrumpfen ganzer Industrien, Umbrüche von regionalen und globalen Ausmaß sind Regel und nicht Ausnahme der Wirtschaftentwicklung auf unserem Globus.

Branchengrenzen verlieren an Bedeutung, neue Wettbewerber entstehen. Dies ist allemal eine Gefahr für etablierte Unternehmen einer Industrie- und nicht nur in der ITK Industrie.

Thomas Stiegler

Zum Vertiefen: Michael Porter hat mit seinem 5 Forces Modell (Siehe die Zusammenfassung in Wikipedia , bzw den Artikel von Porter )
einen Analyserahmen formuliert, den heranzuziehen sich lohnt, immer und immer wieder.

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Was bringt die CEBIT 2012

5. Februar 2012 - 16:12 Uhr

Vor fast zwei Jahren schrieb ich auf diesem Blog zur CEBIT 2010:

„Alles wird überlagert sein: Es findet ein Kampf der Giganten statt. Google kämpft gegen die alten Kämpen. Apple sucht allem Anschein nach eine umfassendere Rolle. Amazon spielt mit und Microsoft sucht nach wie vor eine Rolle im Web. Es geht um Geschäftsmöglichkeiten im Web. Es geht um die Ausgestaltung der zukünftigen Netzstrukturen. Es geht um sehr unterschiedliche Konzepte zur weiteren Gestaltung der zukünftigen IT Welten.“

Entschieden? Eher nicht!

Ach ja, Facebook hatte ich nicht erwähnt, zumindest nicht hinreichend und Twitter auch nicht- auf der CEBIT ist die Präsenz dieser Kandidaten aber auch eher gering.

Zeigt wieder einmal: Eine zu Enge Sicht verschließt den Blick in die Zukunft.

Thomas Stiegler

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Innovation- interessanter Artikel in der New York Times

31. Januar 2012 - 07:40 Uhr

Innovationen sind für wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen von hoher, wenn nicht gar entscheidender Bedeutung. Wer nicht innoviert, stirbt.
Innovationsstrategien aber sind von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich.

„Mr. Kao points to the very different models of innovation represented by Google and Apple, two powerhouses of Silicon Valley, the world’s epicenter of corporate creativity“ so die New York Times über die Thesen von Mr. Kao (einem international renommierten Innovationsexperten) zu den unterschiedlichen Strategien von Google und Apple- zwei bekanntermaßen sehr erfolgreich auf Innovationen setzende Unternehmen.

Google setzt auf Experimente und Daten.
Apple hingegen verfolgt einen intuitiven, top down orientierten Ansatz -Steve Jobs folgend: “It’s not the consumers’ job to know what they want” .

Interessante Ausführung, lesenswerter Artikel. Unterschiedliche Strategien, beide erfolgreich.

Thomas Stiegler

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