Kategorie: Qualität


Mangement in Stress Zeiten

6. August 2011 - 21:14 Uhr

Die sich aktuell andeutenden wirtschaftlichen Turbulenzen -ausgelöst durch die Schuldenkrise der westlichen Welt – stellt in vielen Unternehmen eine zentrale Herausforderung in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten dar.

„Vergessen Sie es: Ein zurück in ruhige, „normale“ Zeiten wird es nicht geben. Die Veränderungen sind viel zu tiefgreifend, viel zu rasant, als dass dies zu erwarten sein würde- Klimawandel, Energieversorgung, Wasserversorgung, Versorgung mit Nahrungsmitteln- ungelöste Themen von globalem Ausmaß.“ So schrieb ich am 10.03.2011 in Blog (1).

Management ist gefordert, gerade bei wirtschaftlichem Stress und in krisenhaften Zeiten. Darauf komme ich zurück. Stress für Unternehmen, Management und Mitarbeiter wird sich in Folge der Finanzkrise und den aktuellen Entwicklungen erhöhen. Strategien und Vorgehensmodelle die in die Zeit und zu den Unternehmen passen sind gefragt- mehr denn je.

Schon alles getan? Alles im Griff? Und wie sieht die Agenda Ihrer nächsten Meetings aus?

Thomas Stiegler

Zum Weiterlesen:
1. Brüche und Umbrüche
2. Konjunktur und Umbrüche
3. Strategische Orientierung

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Qualität- eine Ergänzung

16. März 2010 - 19:54 Uhr

Heute berichtet das Handelsblatt auf Seite 31 in der Druckausgabe:
“Hewlett-Packard lenkt im Streit mit China ein- Computerkonzern verlängert Garantie für Notebooks“

Qualitätsprobleme überraschen nicht (siehe meine Einlassungen).

Von den zugrunde liegenden Ereignissen in diesem Fall berichtete Handelsblatt.com bereits am 10.März diesen Jahres.
„Allerdings sind mangelhafte Produkte in der Computerbranche nicht außergewöhnlich. In den vergangenen Jahren waren es vor allem die Batterien, die immer wieder für Ärger gesorgt haben. So kommt es in der Industrie auch immer wieder zu weltweiten Austauschaktionen.“ -so das Handelsblatt am heutigen Tage.

Qualitätsprobleme sind nicht auf IT beschränkt (Stichwort Toyota)-und: Qualitätsmanagement ist eine Herausforderung, branchenübergreifend.

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Qualitätsprobleme kann IT Hardwarehersteller treffen

4. März 2010 - 17:49 Uhr

Die IT Industrie ist seit ihren Anfängen eine innovative Industrie, in weiten Teilen gekennzeichnet durch starken Wettbewerb um die „richtige“ Zukunft. Die Beispiele sind mannigfaltig:  Bezüglich der Infrastruktur und Hardware war es die Frage, ob Client Server Lösungen Mainframe  ersetzen könnten oder sollten. Oder auch die Frage  nach dem „richtigen“  Zentralisierungsgrad von  Rechenzentren. Auf der Hersteller und Anbieterseite gab und gibt es unterschiedliche Ansichten, ob vertikal und horizontal integrierte Konzerne und spezialisierte Anbieter im Verbund mit anderen oder offene Systeme besser geeignet sein würden anstehende Themen zu lösen.

Und jetzt kommt eine weitere Dimension hinzu: Wie wird das Web in der Zukunft aussehen? Der Kampf um die Vorherrschaft im Netz ist voll entbrannt  -wie in meinem letzten Beitrag ausgeführt. Das Web wird die Zukunft von Wirtschaft, Staat und Gesellschaft neu schreiben.

Hardwareindustrie ist anfällig

Darüber sollten wir einen Aspekt nicht vergessen: IT- da geht es um Lösungen und nicht um Software und /oder Hardware. Im Ergebnis führt dies zu einem weiteren Bedeutungsverlust der Hardware. Der Druck auf Infrastrukturkosten von IT wird weiter zunehmen und dies wird sich spiegelbildlich in der Preissetzung der Hersteller wiederfinden. Keine Frage: Wettbewerb in der Hardwareindustrie und IT-Infrastrukturindustrie nimmt weiter zu.

Bereits heute sichtbare Folgen: Seit Jahren findet in allen Stufen der Wertschöpfungskette ein Konzentrationsprozess statt. Die Standardisierung auf Komponentenebene nimmt permanent zu und damit auch die Gefahr von Qualitätsproblemen. Standardkomponenten (und seien sie noch so nachgeordnet) finden Eingang bei unterschiedlichsten Herstellern und Vermarktern der Produkte. Fehlerhafte Komponenten ebenso. Bei Notebooks waren es vor Jahren die Akkus, welche Komponenten es in Zukunft sein werden ist offen. Effizienz in der Fertigung und der Vermarktung alleine reichen für langfristigen Erfolg nicht aus.

Qualitätssicherung ist in einer vernetzen Welt ein übergreifendes und zentrales Thema

Aber nicht nur die Hardwareindustrie ist anfällig. Die Verbreitung von Standardkomponenten nimmt industrieübergreifend zu und damit die potenzielle Gefahr der Verbreitung von epidemischen Fehlern. Qualitätssicherung tut Not. Die Frage aber bleibt: Welche Industrie ist die nächste Autoindustrie? Welches Unternehmen wird zu Toyota?

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