Kategorie: Weltwirtschaft


Meist gelesen

1. Januar 2016 - 12:47 Uhr

Und hier ist die Hitliste 2015 der meist gelesenen Beiträge.

Es geht immer wieder um Wandel, Veränderung und:
Wie können wir damit umgehen?
• als einzelner, in Gruppen, in Unternehmen?
• als Mitarbeiter, Manager, Führungskraft?

Klar ist: Unsere Welt ist im Umbruch. Gesellschaft und Wirtschaft befindet sich in einer historischen Umwälzung. Dies ist nur in Teilen erfassbar.

Die meist gelesenen Kategorien 2015:

1. VUCA

2. Dicke Luft kostet Geld

3. Weltwirtschaft

4. Veränderung

5. Strategie

Meist gelesene Einzelbeiträge

1. Gescheiterte Projekte

2. Lernen lernen

3. Seltsame Sache: Change Projekte- ein Gastbeitrag von Klaus Schopka

4. Change

5. Zwei Welten der Manager

Ihnen allen ein herzliches Danke schön für das Interesse und die anregenden Diskussionen!
Für 2016 wünsche ich alles Gute!

Thomas Stiegler

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VUCA-Welt

28. September 2014 - 15:19 Uhr

Umbrüche in Wirtschaft und Gesellschaft, Verschiebung der Gravitationsachsen der Weltwirtschaft- Umwuchtungen aus jeder Perspektive.

Zu diesen Themen habe ich immer wieder geschrieben. Die VUCA-Welt ist real.

Globalisierung
Umbrüche & Risiken
Überraschung aus China
Krise oder was?
Ciao Dollar, Ciao Euro, Ciao Yuan
Auf dem Weg zum Weltmarkrführer
Verschiebungen: Anteile der weltweiten Forschungsaktivitäten verschieben sich
China Strategie
Beiträge zur Globalisierung

Demographische Entwicklung und Arbeitswelt
Aktionismusrad des Hamsters
Digital Natives werden erwerbstätig
Work-Life-Balance und Burnout- ein Thema der Saison

Technologische Entwicklungen
Kampf der Giganten- nächste Runde
Erfolgsmessung Innovation

IT und Internet
Gute Unternehmensführung
Verschiedene Beiträge zum Thema

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Umbrüche & Risiken

3. Februar 2014 - 15:18 Uhr

Das Thema passt ja richtig gut ins Heute:
Der Deutschen Wirtschaft geht es gut, die Eurozone stabilisiert sich, und die Weltwirtschaft ist auf Wachstum gepolt. Ja, und die Regierung hat auch zu arbeiten begonnen. Da haben wir doch Schwieriges hinter uns, und die goldene Zukunft vor uns!

Und dann diese Überschrift! Klingt ein wenig apokalyptisch, depressiv und pessimistisch -im besten Fall ist diese Weltsicht nur eine Folge der unwirtlichen Januar Witterung richtig? Oder sitzt das Problem in einer tieferen Psycho-Schicht des Autors? Für Pessimisten ist Optimismus nun mal, die Folge mangelnder Information.

Also: Bin ich Pessimist, weil ich die positiven wirtschaftlichen Signale nicht zur Kenntnis nehmen kann? Oder will ich die positiven Signale einfach nicht zur Kenntnis nehmen?

Keineswegs. Es geht nicht um Pessimismus und mangelnde Informationen. Es geht um den Betrachtungswinkel. Und es geht um den Zeithorizont. Klar, der konjunkturelle Aufschwung mit seiner Kraft trägt uns ein gutes Stück in die Zukunft. Die konjunkturelle Perspektive vernebelt allerdings die Sicht auf Strukturen, Umbrüche und veränderte Kraftfelder. Die konjunkturelle Perspektive vernebelt die Sicht auf Veränderungen unseres (wirtschaftlichen) Handlungsrahmens. Kurz: Es geht nicht um Pessimismus, ein mehr an Information, sondern um Perspektivwechsel.

Wir leben in einer Welt im Umbruch, in einer Welt in Transformation:
• Weltweite Verschiebung der wirtschaftlichen Gravitationsachsen, Entstehung neuer Kräftefelder
• Demografische Entwicklung, alternde Gesellschaft nicht nur im Westen, auch in China
• Wissen und Technologie und Innovationen
• Ökologie, Klimaerwärmung, Rohstoffkrisen
• Und damit einhergehende: Zunehmende Komplexität der Umfeldbedingungen
• Nicht zu vergessen: Querschnittstechnologie IT und Internet

Diese Welt ist in ihrer Vernetzung volatiler, unsicherer, komplexer und ungewisser denn je.
Was aber heißt das für die Management Herausforderungen dieser Tage? Mit Konzepten von gestern lässt sich die Zukunft nicht gewinnen. Wie weit sind Ihre Diskussionen hierzu?

Thomas Stiegler

Zum Weiterlesen:

1. Globalisierung und Strategie- Anmerkungen zur Orientierung
2. China Strategie- wie weit sind Sie?
3. Ciao Dollar, Ciao Euro, Ciao Yuan
4. Über Orientierung und Landkarten

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Wolken verzogen?

13. Januar 2013 - 13:17 Uhr

Mitnichten.

Einige Indikatoren geben Anlass für konjunkturellen Optimismus, z.B. der ifo -Geschäftsklimaindex von Dezember. (1).

Das ist gut so. Und trotzdem: Vorsicht!

Ziehen da nicht neue Wolken auf?
• An der Eurowetterfront herrscht derzeit Ruhe. Aber: Ist die Eurokrise wirklich schon überwunden? Naja, wohl nicht.
• Die USA haben die Fiscal Cliff erst einmal umschifft. Aber klar ist: Die Haushaltskrise der USA ist nicht überwunden. Die nächste Runde wird in wenigen Wochen eingeläutet (2).

Die Wachstumsrate in China zeigt sich stabil- wie lange? Das Wachstum scheint 2012 hinter den Prognosen der Weltbank zurück geblieben zu sein. Die Risiken sind erheblich, dass Eurokrise und Haushaltsprobleme der USA sich auch auf die chinesische Wirtschaftsentwicklung auswirken.

Für Unternehmen heisst das: Agilität und Anpassungsfähigkeit erhöhen. Risikomanagement verbessern. Massnahmen natürlich strategisch und zukunftsorientiert ausrichten.

Thomas Stiegler
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Anmerkung und zum Weiterlesen

(1) „Der ifo Geschäftsklimaindex für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands ist erneut gestiegen. Die Firmen bewerten ihre aktuelle Lage zwar etwas weniger günstig als im Vormonat. Jedoch hat der Pessimismus bezüglich der weiteren Geschäftsentwicklung deutlich abgenommen.“

(2) Richard Thaler kommentiert aktuell in der NYT die verworrene Verhandlungslage zwischen Republikanern und Demokraten- er ist laut Wikepedia vom heutigen Tag ein einer der weltweit führenden Verhaltensökonomen: “Above the Debt Ceiling, Boehner Might Find a Blue Sky”

(3) Im Juni 2012 senkte die Weltbank ihre Prognosen – auf 8,2 % dieser Wert wurde laut China Daily mit 7,7% nicht erreicht. Der Erwartungswert Chinesischen Behörden ist damit jedoch übertroffen.

(4) Entwicklung China
Die Fertigungsindustrie befindet sich auf einem Wachstumspfad Die NYT schreibt: „An important gauge of China’s giant manufacturing sector published Tuesday showed a third successive month of expansion in December and underlined the view that the world’s second-largest economy has settled into a mild rebound that is likely to extend into 2013.“

Dies entspricht auch den Medlungen in China Daily: „China’s manufacturing business recovery maintained a steady pace in December, further consolidating a solid base for the economic recovery.“

(5) Weitere Blogbeiträge zum Thema:
Konjunktur Überraschung
Krise oder Was?
Krise oder was?- Fortsetzung
Mild Recession

Thomas Stiegler

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Welt im Wandel: China joins coffee club

15. April 2012 - 13:18 Uhr

Drink und Essensgewohnheiten sind ein interessantes Indiz. Tradierte Verhaltensweisen sind im Umbruch.

Beispiel Kaffee: Die Popularität von Kaffee nimmt in China zu. Ideologischer Ballast: Vergangenheit!

Die Kaffee Trinkgewohnheiten sind sicherlich nebensächlich -die internationalen Lebensmittelmärkte sind in ganz anderer Dimension im Umbruche. So beschaffte Beispielsweise China kürzlich erstmals Getreide aus der Ukraine.

Wichtiger noch: „In 2011, China imported agricultural products worth nearly $95 billion, compared with just $12 billion in 2001. The 2011 figures also represented 30 percent year-on-year growth, according to the Ministry of Agriculture.“ (so China Daily) – ein deutlicher Strukturbruch.

Auch kurzfristig haben die Nahrungsmittelmärkte erheblichen Einfluss soziale und wirtschaftliche Entwicklungen. Dies trifft derzeit die chinesische Wirtschaft in Form von inflationären Tendenzen.

„Food prices, which account for nearly one-third of the weighting in the calculation of China’s CPI, increased 7.5 percent last month from one year earlier.“ Inflationärer Schub, bei gleichzeitig erwarteter Abschwächung des Wachstums.

Thomas Stiegler

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Mild Recession- ohne uns! Sicher?

26. Februar 2012 - 18:33 Uhr

Da deutet sich eine Stagnation der wirtschaftlichen Entwicklung in Europa an (1), da steigen die Steuereinnahmen in Deutschland nur wegen eines Sondereffektes- die wirtschaftlichen Aktivitäten gingen im Vorfelde zurück (2), da warnt die Weltbank vor einem China Crash (3) – die Eurokrise ist auch noch nicht überwunden- und dann das:
„Das ifo Geschäftsklima für die gewerbliche Wirtschaft Deutschlands hat sich im Februar verbessert. Die Unternehmen berichten häufiger als im Januar von einer guten Geschäftslage. Ihre Geschäftserwartungen sind das vierte Mal in Folge zuversichtlicher. Die deutsche Konjunktur wird derzeit von binnenwirtschaftlichen Auftriebskräften getragen“ (4)

Ist die Abkopplung gelungen?

Thomas Stiegler

Anmerkungen und Vertiefungen

1. Zwischenprognose der Europäischen Komission. „Die neueste Zwischenprognose der Europäischen Kommission wurde am 23. Februar vorgestellt und deutet auf eine Stagnation der Wirtschaft in der EU insgesamt und eine leichte Rezession im Euroraum hin..“ So ist es der Website der Europäischen Komission zu entnehmen.
Die New York Times berichtet zum Thema ausführlich:
„The euro zone economy as a whole will probably shrink 0.3 percent in 2012, the commission said. Last November, it had forecast growth of 0.5 percent.“

2. Steuerentwicklung Deutschland

3.„China Crash“

4. Konjunkturerwartungen

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Lesenswert: „Enormes Potential“

12. Februar 2012 - 20:11 Uhr

In einem Artikel der neuesten Wirtschaftswoche (13.2.2012, Seite 41) setzt sich Prof. Pankaj Ghemawat abermals mit dem wirtschaftlichen Potential einer fortschreitenden internationalen Vernetzung auseinander. Aus seiner Sicht erschweren “Globalisierungsmythen” das “notwendige Fortschreiten der internationalen Vernetzung”.

Er widerspricht der oftmals vermuteten These der flachen Welt: Die Globalisierungen ist bei weitem nicht so weit fortgeschritten.

Die Wahrnehmung ist häufig eine andere und hier liegt die Gefahr für ungenutzte Chancen. Oder anders: Ungenutzte Chancen sind ein enormes Potential, setzt aber Verständnis von Unterschieden der Märkte und Kulturen voraus.

Lesenswerter Artikel!

Thomas Stiegler

Zum Weiterlesen:

(1) Globalisierung
(2) World 3.0 – erste Anmerkungen zum neuen Buch von Pankaj Ghemawat
(3) Krise – Da gibt es Unterschiede

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Gute Stimmung

31. Januar 2012 - 06:49 Uhr

Schwingt da erstaunen bei Prof. Sinn mit ? „Die deutsche Wirtschaft startet mit Elan ins neue Jahr“ . „Zwar ist die derzeitige Geschäftslage der Unternehmen etwas weniger gut als im Dezember. Aber die Geschäftserwartungen haben sich merklich aufgehellt.“

„Euro-Krise, hohe Staatsschulden, Rezessionsgefahr – die wirtschaftliche Lage ist 2012 von großer Ungewissheit geprägt.“, so fasst die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC eine internationale Umfrage unter CEOs zusammen.
Die Stimmung der CEOs indessen ist deutlich besser. Für die eigenen Unternehmen sehen 27 % der westeuropäischen Firmenchefs Umsatzwachstum. Auffallend: Die deutschen CEO´s sind optimistischer: 47 % rechnen mit Umsatzwachstum.

Beide Umfrageergebnisse lassen positive Entwicklungen für das laufende Jahr wahrscheinlich erscheinen. Autosuggestion oder ausgewogene und realistische Erwartung? Auf alle Fälle liegen diese Ergebnisse in Linie mit einigen Dezember Einschätzungen.

Thomas Stiegler

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Erdöl- interessante Meldung in der New York Times

26. Dezember 2011 - 13:26 Uhr

Es mag unklar sein, in welchem Jahr die weltweit höchste Förderung von Erdöl stattfinden wird, oder stattgefunden hat. Klar, Erdöl ist ein endlicher Rohstoff. Und damit ist klar: Das Erdölzeitalter geht dem Ende zu, schneller als häufig angenommen, folgt man den Thesen des neuesten Buches von Jeremy Rifkin. Und dann diese Meldung der New York Times:

„The European Union is expected to overtake the United States as the world’s biggest oil importer in 2015, the International Energy Agency said Wednesday in its annual report.“

Da tun sich Handlungsbedarfe auf.

Thomas Stiegler

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Globalisierung

13. November 2011 - 19:48 Uhr

Kommt die wirtschaftliche Verflechtung voran? Im weltweiten Maßstab?

„Hohe Grenzzäune“ konstatiert die Wirtschaftswoche in der neuesten Ausgabe (46/2011, Seite acht) in der Zusammenfassung einer Studie des Ökonomen Pankaj Ghemawat. Dieser befasst sich mit Thema unter anderem in seinem Buch „World 3.0“. (hierzu: World 3.0 – erste Anmerkungen zum neuen Buch von Pankaj Ghemawat). Und aktuell in einer Studie .

“Unsere Forschung zeigt, dass die globale wirtschaftliche Integration nicht so tiefgehend ist, wie sie vielfach wahrgenommenen wird. Daher sehen wir ungenutztes Wachstumspotential für jedes einzelne Land sowie weltweit. Eine Verbesserung der globalen Vernetzungen wird voraussichtlich zu weiterem Wachstum führen, so dass Billionen von Dollar zum globalen Bruttoinlandsprodukt hinzukommen”, so Ghemawat laut der Pressemitteilung zur Vorstellung der Studie.

Thomas Stiegler

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