Welt im Wandel: China joins coffee club

Sonntag, 15.04.2012 - 13:18 Uhr

Drink und Essensgewohnheiten sind ein interessantes Indiz. Tradierte Verhaltensweisen sind im Umbruch.

Beispiel Kaffee: Die Popularität von Kaffee nimmt in China zu. Ideologischer Ballast: Vergangenheit!

Die Kaffee Trinkgewohnheiten sind sicherlich nebensächlich -die internationalen Lebensmittelmärkte sind in ganz anderer Dimension im Umbruche. So beschaffte Beispielsweise China kürzlich erstmals Getreide aus der Ukraine.

Wichtiger noch: „In 2011, China imported agricultural products worth nearly $95 billion, compared with just $12 billion in 2001. The 2011 figures also represented 30 percent year-on-year growth, according to the Ministry of Agriculture.“ (so China Daily) – ein deutlicher Strukturbruch.

Auch kurzfristig haben die Nahrungsmittelmärkte erheblichen Einfluss soziale und wirtschaftliche Entwicklungen. Dies trifft derzeit die chinesische Wirtschaft in Form von inflationären Tendenzen.

„Food prices, which account for nearly one-third of the weighting in the calculation of China’s CPI, increased 7.5 percent last month from one year earlier.“ Inflationärer Schub, bei gleichzeitig erwarteter Abschwächung des Wachstums.

Thomas Stiegler

Kategorie: China, Globalisierung, Konjunktur, Weltwirtschaft Kommentieren »


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