Information und Wettbewerb

Dienstag, 10.05.2011 - 13:11 Uhr

In einer Vielzahl von Unternehmen schlagen sich Manager mit Excel basierten Reports herum- Reports, die zu spät zur Steuerung kommen und mit zu wenig analytischer Schärfe auszukommen versuchen. Andere Firmen starten durch.

Exponentielles Wachstum an Daten

In vielen Unternehmen wachsen die Daten exponentiell, und zwar aus vielfältigen Quellen: ERP-Systeme, Plant Information Management Systeme, Point of Sales, RFID, etc. Da sind Reporting- und Analysetools auf den Markt und neue kommen hinzu, mit deren Hilfe große Datenvolumina auswertbar sind. Beipiele: Data Warehouse, Software zur Nutzung statistischer Methoden, oder die aktuelle „SAP IN-MEMORY COMPUTING“ Initiative. Die informationsbasierte Wirtschaft kommt voran.

Der Nutzen des IT Einsatzes für Profitabilität und Steuerungsfähigkeit von Unternehmen liegt auf der Hand (Siehe auch auch den Blogbeitrag „Gute Unternehmensführung“ ) setzt aber klare Strategien und die Ausrichtung und Abstimmung des Informationswesens mit diesen Strategien voraus. Dies klingt trivial, ist in der Praxis aber häufig nicht der Fall.

Verstaubte Instrumente

Die informationsbasierte Wirtschaft kommt voran, dies gilt aber nicht für alle Akteure gleichermaßen. So manches Führungskonzept, so manche Strategie, so manches Geschäftsmodell, so manches Controlling Konzept wirken recht antiquiert.

Manch ein Unternehmen wäre gut beraten in neue und dem Informationszeitalter angemessene „Business Analytics“ Ansätze zu investieren. Bestehendes gehört unvoreingenommen auf den Prüfstand.

Information als Instrument im Wettbewerb

In ihrem Buch „Competing on Analytics“ spannen Davenport und Harris (Seite acht) eine Matrix mit den Achsen „Wettbewerbsvorteil“ einerseits und „Grad der Intelligenz“ andererseits auf. Sie ordnen Instrumente von „Standard Reports“ bis zu „Optimierungsmodelle“ ein.

Der Ansatz hat was: Er ermöglicht eine kritische Auseinandersetzung mit in Einsatz befindlichen Analyseinstrumenten und schärft den Blick für die Bedeutung von Analyseinstrumenten im Wettbewerb.

Thomas Stiegler

Kategorie: IT, Planung, Wandel Kommentieren »

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